Hochzeitsfilm aus der Luft — was Piloten brauchen
Hochzeiten sind ein beliebtes Gewerbe-Nischendienst — Gäste nah, emotionale Momente, oft Innenhöfe und Kirchennähe. Kunden erwarten Profi-Footage; rechtlich zählen Registrierung, A2, Versicherung und Luftraum.
Contents
1. Zeugnis und Registrierung
Gewerblicher Einsatz: dipul-Registrierung, Haftpflicht, Fernpiloten-Nachweis. A1/A3 reicht selten — Gäste sind unbeteiligte Personen in Nähe; A2 ist Standard und Kundenerwartung.
Betreiber-e-ID auf der Drohne, Versicherungsnachweis am Set mitführen.
2. Luftraum und Einwilligung
DFS-Drohnenkarte vor Location-Scouting. Private Höfe: Eigentümer-Einwilligung. Öffentliche Plätze: kommunale Auflagen möglich.
DSGVO: Gäste in Bildern — Einwilligung oder anonymisierte Planung (weite Totale ohne erkennbare Gesichter).
- Location vorab in Geozone prüfen
- Schriftliche Nutzungserlaubnis Privatgelände
- Kein Flug über Trauung/Menschenmenge ohne STS
3. Typische Preise in Deutschland
Markt variiert nach Stadt und Leistungspaket — München/Hamburg oft höher als ländliche Regionen.
Einzelclip Location: grob 150–400 €; Paket mit Fotograf: 250–600 € — immer inkl. Reise, Genehmigungsaufwand, Versicherung kalkulieren.
Frequently asked questions
- Reicht A1/A3 für Hochzeiten?
- Selten — Gästenähe verlangt praktisch A2 und saubere Abstandsplanung. Kunden fragen nach A2-Nachweis.
- Darf über den Ringtausch geflogen werden?
- Flug über Personenansammlungen ist in Open mit A2 verboten. Positionierung seitlich/weit oben mit Abstand — oder Specific/STS.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst