Law & zones

Hochzeitsfilm aus der Luft — was Piloten brauchen

Hochzeiten sind ein beliebtes Gewerbe-Nischendienst — Gäste nah, emotionale Momente, oft Innenhöfe und Kirchennähe. Kunden erwarten Profi-Footage; rechtlich zählen Registrierung, A2, Versicherung und Luftraum.

A2STS editorial16 min read

Contents

1. Zeugnis und Registrierung

Gewerblicher Einsatz: dipul-Registrierung, Haftpflicht, Fernpiloten-Nachweis. A1/A3 reicht selten — Gäste sind unbeteiligte Personen in Nähe; A2 ist Standard und Kundenerwartung.

Betreiber-e-ID auf der Drohne, Versicherungsnachweis am Set mitführen.

2. Luftraum und Einwilligung

DFS-Drohnenkarte vor Location-Scouting. Private Höfe: Eigentümer-Einwilligung. Öffentliche Plätze: kommunale Auflagen möglich.

DSGVO: Gäste in Bildern — Einwilligung oder anonymisierte Planung (weite Totale ohne erkennbare Gesichter).

  • Location vorab in Geozone prüfen
  • Schriftliche Nutzungserlaubnis Privatgelände
  • Kein Flug über Trauung/Menschenmenge ohne STS

3. Typische Preise in Deutschland

Markt variiert nach Stadt und Leistungspaket — München/Hamburg oft höher als ländliche Regionen.

Einzelclip Location: grob 150–400 €; Paket mit Fotograf: 250–600 € — immer inkl. Reise, Genehmigungsaufwand, Versicherung kalkulieren.

Frequently asked questions

Reicht A1/A3 für Hochzeiten?
Selten — Gästenähe verlangt praktisch A2 und saubere Abstandsplanung. Kunden fragen nach A2-Nachweis.
Darf über den Ringtausch geflogen werden?
Flug über Personenansammlungen ist in Open mit A2 verboten. Positionierung seitlich/weit oben mit Abstand — oder Specific/STS.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst