Gewerbliche Drohnen: Registrierung und Betrieb
Matrice, Inspire, RTK-Mapping und Inspektion: neben LBA-Registrierung brauchen gewerbliche Missionen oft STS, spezifische Kategorie oder eine Einzelfreigabe — nicht nur A1/A3-Hobbyregeln.
Contents
Warum ein eigener Hub?
Enterprise-Plattformen unterscheiden sich in Gewicht, Sensoren und Einsatz — ein generischer Artikel hilft bei der Suche nicht.
Unten: Modellindex, LBA-Registrierung und Qualifikationspfad für Deutschland.
EASA-Basis in Deutschland (2026)
Betreiberregistrierung beim LBA ab 250 g oder mit Kamera — eine e-ID pro Luftfahrzeug.
Offene Kategorie: VLOS, max. 120 m AGL, Geozonen über dipul/DFS.
Gewerbliche Autonomie, BVLOS oder Mapping-Grids — oft spezifische Kategorie.
Registrierung Schritt für Schritt
1. Als UAS-Betreiber beim LBA registrieren (dipul verlinkt den Prozess).
2. e-ID gut lesbar am Rumpf anbringen.
3. Luftfahrzeug im Portal zuordnen — Hersteller, Modell, Seriennummer.
4. Remote ID in Firmware/App eintragen, wenn C-Klasse gilt.
Qualifikation
A1/A3 — Basis für VLOS in der offenen Kategorie (lba-openuav.de).
A2 — bei C1/C2 näher an Unbeteiligten nach A2-Regeln.
STS / spezifische Kategorie — für die meisten Enterprise-Missionen relevant.
STS und spezifische Kategorie
Standard-Szenarien (STS) decken definierte gewerbliche Einsätze ab — Deklaration statt Vollgenehmigung, aber mit Grenzen.
Komplexe BVLOS-, Überbevölkerungs- oder Mapping-Grids — häufig spezifische Kategorie mit Risikobewertung.
SORA und Betriebsmanual — bei höherem Risiko üblich.
Vor dem Flug
Geozonen in dipul.bund.de und DFS-Drohnenkarte prüfen — nicht nur die Hersteller-App.
Frequently asked questions
- Brauchen alle Enterprise-Builds dasselbe Zeugnis?
- Nein — Masse, C-Klasse und Einsatzart (Hobby vs. Gewerbe) bestimmen A1/A3, A2 oder STS.
- Wo registrieren?
- Als Betreiber beim LBA — dipul.bund.de führt durch den Prozess.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst