Drones & gear

Gewerbliche Drohnen: Registrierung und Betrieb

Matrice, Inspire, RTK-Mapping und Inspektion: neben LBA-Registrierung brauchen gewerbliche Missionen oft STS, spezifische Kategorie oder eine Einzelfreigabe — nicht nur A1/A3-Hobbyregeln.

A2STS editorial30 min read

Contents

Warum ein eigener Hub?

Enterprise-Plattformen unterscheiden sich in Gewicht, Sensoren und Einsatz — ein generischer Artikel hilft bei der Suche nicht.

Unten: Modellindex, LBA-Registrierung und Qualifikationspfad für Deutschland.

EASA-Basis in Deutschland (2026)

Betreiberregistrierung beim LBA ab 250 g oder mit Kamera — eine e-ID pro Luftfahrzeug.

Offene Kategorie: VLOS, max. 120 m AGL, Geozonen über dipul/DFS.

Gewerbliche Autonomie, BVLOS oder Mapping-Grids — oft spezifische Kategorie.

Registrierung Schritt für Schritt

1. Als UAS-Betreiber beim LBA registrieren (dipul verlinkt den Prozess).

2. e-ID gut lesbar am Rumpf anbringen.

3. Luftfahrzeug im Portal zuordnen — Hersteller, Modell, Seriennummer.

4. Remote ID in Firmware/App eintragen, wenn C-Klasse gilt.

Qualifikation

A1/A3 — Basis für VLOS in der offenen Kategorie (lba-openuav.de).

A2 — bei C1/C2 näher an Unbeteiligten nach A2-Regeln.

STS / spezifische Kategorie — für die meisten Enterprise-Missionen relevant.

STS und spezifische Kategorie

Standard-Szenarien (STS) decken definierte gewerbliche Einsätze ab — Deklaration statt Vollgenehmigung, aber mit Grenzen.

Komplexe BVLOS-, Überbevölkerungs- oder Mapping-Grids — häufig spezifische Kategorie mit Risikobewertung.

SORA und Betriebsmanual — bei höherem Risiko üblich.

Vor dem Flug

Geozonen in dipul.bund.de und DFS-Drohnenkarte prüfen — nicht nur die Hersteller-App.

Frequently asked questions

Brauchen alle Enterprise-Builds dasselbe Zeugnis?
Nein — Masse, C-Klasse und Einsatzart (Hobby vs. Gewerbe) bestimmen A1/A3, A2 oder STS.
Wo registrieren?
Als Betreiber beim LBA — dipul.bund.de führt durch den Prozess.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst