A2-Prüfung

GEO-Awareness: Hersteller-App plus behördliche Karte

GEO-Awareness zeigt in Hersteller-Apps (DJI Fly, u.a.) Geozonen während des Flugs. Wichtig: Das ergänzt, ersetzt aber nicht die behördliche Prüfung. In Deutschland sind dipul und die DFS-Drohnenkarte die maßgeblichen Quellen vor dem Start.

A2STS editorial11 min read

Contents

1. Was GEO-Awareness leistet

Integrierte Geozonen-Information warnt vor eingeschränkten oder verbotenen Bereichen — oft mit Startblockade in der App.

Hilfreich im Flug — aber Daten können veraltet oder unvollständig sein. Rechtlich zählt die nationale Umsetzung.

2. dipul und DFS haben Vorrang

Vor jedem Flug dipul und DFS-Drohnenkarte prüfen — nicht nur Hersteller-Karte oder Screenshot vom Vortag.

Manche Zonen (CTR, Flughafen-FRZ) brauchen vorherige Freigabe — GEO-Warnung erteilt keine automatische Erlaubnis.

  • Routine: dipul → DFS → Hersteller-GEO im Flug
  • Startblockade ernst nehmen
  • Freigabe vor CTR-Flügen beim LBA/DFS klären

3. Qualifikation und Zonentyp

GEO-Awareness braucht keine Extra-Lizenz — Flug in einer Zone kann A1/A3, A2 oder Specific erfordern.

Ohne Betreiberregistrierung (wo Pflicht) macht Geozonen-Check allein den Flug nicht legal.

4. Prüfungsrelevanz

Geozonen und GEO-Awareness in A1/A3- und A2-Blöcken — Unterschied zwischen Info-Warnung und Betriebserlaubnis ist Prüfungsklassiker.

A2STS-Simulationen festigen genau diese Unterscheidung.

Frequently asked questions

Reicht DJI GEO ohne dipul?
Nein. Herstellerdaten sind ergänzend — offizielle Prüfung über dipul und DFS-Drohnenkarte.
App blockiert Start — was tun?
GEO-Schutz. Wenn Flug legal erscheint: dipul/DFS verifizieren und Freigabe einholen. Sicherheitsfunktionen nicht grundlos deaktivieren.
Kommt GEO in der LBA-Prüfung vor?
Ja — Geozonen-Verständnis ist Kernstoff A1/A3 und A2.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst