GEO-Awareness: Hersteller-App plus behördliche Karte
GEO-Awareness zeigt in Hersteller-Apps (DJI Fly, u.a.) Geozonen während des Flugs. Wichtig: Das ergänzt, ersetzt aber nicht die behördliche Prüfung. In Deutschland sind dipul und die DFS-Drohnenkarte die maßgeblichen Quellen vor dem Start.
Contents
1. Was GEO-Awareness leistet
Integrierte Geozonen-Information warnt vor eingeschränkten oder verbotenen Bereichen — oft mit Startblockade in der App.
Hilfreich im Flug — aber Daten können veraltet oder unvollständig sein. Rechtlich zählt die nationale Umsetzung.
2. dipul und DFS haben Vorrang
Vor jedem Flug dipul und DFS-Drohnenkarte prüfen — nicht nur Hersteller-Karte oder Screenshot vom Vortag.
Manche Zonen (CTR, Flughafen-FRZ) brauchen vorherige Freigabe — GEO-Warnung erteilt keine automatische Erlaubnis.
- Routine: dipul → DFS → Hersteller-GEO im Flug
- Startblockade ernst nehmen
- Freigabe vor CTR-Flügen beim LBA/DFS klären
3. Qualifikation und Zonentyp
GEO-Awareness braucht keine Extra-Lizenz — Flug in einer Zone kann A1/A3, A2 oder Specific erfordern.
Ohne Betreiberregistrierung (wo Pflicht) macht Geozonen-Check allein den Flug nicht legal.
4. Prüfungsrelevanz
Geozonen und GEO-Awareness in A1/A3- und A2-Blöcken — Unterschied zwischen Info-Warnung und Betriebserlaubnis ist Prüfungsklassiker.
A2STS-Simulationen festigen genau diese Unterscheidung.
Frequently asked questions
- Reicht DJI GEO ohne dipul?
- Nein. Herstellerdaten sind ergänzend — offizielle Prüfung über dipul und DFS-Drohnenkarte.
- App blockiert Start — was tun?
- GEO-Schutz. Wenn Flug legal erscheint: dipul/DFS verifizieren und Freigabe einholen. Sicherheitsfunktionen nicht grundlos deaktivieren.
- Kommt GEO in der LBA-Prüfung vor?
- Ja — Geozonen-Verständnis ist Kernstoff A1/A3 und A2.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst