A2-Prüfung

Fracht per Drohne: selten offene Kategorie

Drohnen-Fracht — Medizin, Pakete, Industrieteile — fällt in der EU meist unter Specific oder Certified, nicht offene Kategorie. Absichtlicher gewerblicher Frachttransport ist in der offenen Kategorie nicht vorgesehen.

A2STS editorial13 min read

Contents

1. Warum Fracht höhere Kategorie braucht

Frachtprojekte erfordern Risikobewertung, Versicherung, Luftfahrzeug-Compliance und oft BVLOS oder Flug über Personen.

Payload ändert MTOM und kann Operation in höhere Risikoklasse verschieben.

2. U-space und Specific

EASA U-space und Specific-Leitlinien unterstützen automatisierte Lieferkonzepte — jede Mission einzeln bewertet, kein Generalfreischein.

Sicherheitsplan: Ladungssicherung, Notfallszenarien, Luftraumkoordination — Pflichtbestandteile.

  • Kein bewusster Gewerbefracht in offener Kategorie
  • U-space ergänzt, ersetzt nicht Specific-Genehmigung
  • SORA beim LBA früh einplanen

3. Qualifikation und Genehmigung

Frachtbetreiber: Registrierung, kompetente Piloten (A2/STS+), Specific-Betriebsgenehmigung. A1/A3 allein unzureichend.

Start: A1/A3 und Registrierung — Fracht ist fortgeschrittenes Stadium mit LBA-Konsultation.

4. Antrag vorbereiten

Specific-Antrag beim LBA: Operationskonzept, Luftfahrzeugspecs, Versicherungsnachweis.

Theorie mit A2STS A2/STS — Fracht verlangt solides Regelverständnis und Human Factors.

Frequently asked questions

Fracht in offener Kategorie?
Bewusster gewerblicher Frachttransport dort nicht erlaubt — meist Specific.
Ist U-space Pflicht für Lieferung?
U-space hilft bei komplexem BVLOS — ersetzt aber nicht Specific-Genehmigung; hängt vom Missionsprofil ab.
Reicht A2 für Medikamenten-Drohne?
Selten — Medizinlogistik nahe Bebauung braucht oft STS oder Specific plus Genehmigung.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst

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