Fracht per Drohne: selten offene Kategorie
Drohnen-Fracht — Medizin, Pakete, Industrieteile — fällt in der EU meist unter Specific oder Certified, nicht offene Kategorie. Absichtlicher gewerblicher Frachttransport ist in der offenen Kategorie nicht vorgesehen.
Contents
1. Warum Fracht höhere Kategorie braucht
Frachtprojekte erfordern Risikobewertung, Versicherung, Luftfahrzeug-Compliance und oft BVLOS oder Flug über Personen.
Payload ändert MTOM und kann Operation in höhere Risikoklasse verschieben.
2. U-space und Specific
EASA U-space und Specific-Leitlinien unterstützen automatisierte Lieferkonzepte — jede Mission einzeln bewertet, kein Generalfreischein.
Sicherheitsplan: Ladungssicherung, Notfallszenarien, Luftraumkoordination — Pflichtbestandteile.
- Kein bewusster Gewerbefracht in offener Kategorie
- U-space ergänzt, ersetzt nicht Specific-Genehmigung
- SORA beim LBA früh einplanen
3. Qualifikation und Genehmigung
Frachtbetreiber: Registrierung, kompetente Piloten (A2/STS+), Specific-Betriebsgenehmigung. A1/A3 allein unzureichend.
Start: A1/A3 und Registrierung — Fracht ist fortgeschrittenes Stadium mit LBA-Konsultation.
4. Antrag vorbereiten
Specific-Antrag beim LBA: Operationskonzept, Luftfahrzeugspecs, Versicherungsnachweis.
Theorie mit A2STS A2/STS — Fracht verlangt solides Regelverständnis und Human Factors.
Frequently asked questions
- Fracht in offener Kategorie?
- Bewusster gewerblicher Frachttransport dort nicht erlaubt — meist Specific.
- Ist U-space Pflicht für Lieferung?
- U-space hilft bei komplexem BVLOS — ersetzt aber nicht Specific-Genehmigung; hängt vom Missionsprofil ab.
- Reicht A2 für Medikamenten-Drohne?
- Selten — Medizinlogistik nahe Bebauung braucht oft STS oder Specific plus Genehmigung.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst