A2-Prüfung

EU-Drohnenregelwerk im Jahr 2026

EU-Vorschriften setzen den Rahmen; in Deutschland setzen LBA, dipul und DFS die nationalen Pflichten um — Registrierung, Prüfungen, Geozonen. Beides zählt für legalen Betrieb und Prüfungsfragen.

A2STS editorial13 min read

Contents

2. Offene Kategorie: A1, A2, A3

Unterkategorien A1, A2 und A3 legen fest, wo und wie Sie ohne volle Betriebserlaubnis fliegen dürfen — abhängig von Drohnenklasse (CE C0–C4) und Abständen zu Personen.

A1/A3 ist die Pflichtbasis; A2 erweitert Einsatzmöglichkeiten näher an unbeteiligte Personen mit schwereren Drohnen. Prüfungsfragen testen Zuordnung von Klasse, Unterkategorie und Szenario.

  • A1: leichte Drohnen, Abstand zu Personen je nach Klasse
  • A2: näher an Personen mit C2-Drohne und Kompetenznachweis
  • A3: weit weg von Wohngebieten, Mindestabstände

3. Spezifische Kategorie und STS

Wer offene Grenzen überschreitet, wechselt in die spezifische Kategorie — typischerweise über Standard-Szenarien (STS-01, STS-02) oder eine individuelle Betriebserlaubnis.

STS erfordert zusätzliche Theorieprüfung (60/60) und dokumentierte Risikominderung. In Deutschland legen Sie STS bei einer PStF ab.

4. Betreiberregistrierung und Kennzeichnung

UAS-Betreiber registrieren sich in Deutschland über dipul/LBA — ab 250 g Startmasse oder bei Kameras unter 250 g mit Personenbezug. Die e-ID gehört auf die Drohne.

Remote-ID-Anforderungen und CE-Kennzeichnung werden in Prüfungsfragen zunehmend abgefragt. Betreiberregistrierung und Fernpiloten-Kompetenz sind getrennte Pflichten.

5. Aktuell bleiben

EASA und LBA mindestens vierteljährlich prüfen — Regelwerk und Geozonen ändern sich. Vor jedem Flug DFS-Drohnenkarte und dipul-Geozonen aktualisieren.

A2STS-Inhalte dienen der Prüfungsvorbereitung. Für operative Entscheidungen immer die offiziellen Quellen heranziehen — nicht nur Übungsplattformen.

Frequently asked questions

Welche Behörde ist in Deutschland zuständig?
Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) für Qualifikation und Betreiberregistrierung; DFS für Luftrauminformationen und Geozonen.
Wo registriere ich mich als Betreiber?
Über dipul — Informationen und Registrierungsweg bündelt die Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt.
Gilt EU-Recht direkt in Deutschland?
Die EU-Verordnung gilt unmittelbar; nationale Umsetzung betrifft u. a. Prüfungsabwicklung, Registrierung und Durchsetzung.
Brauche ich A2 für jeden kommerziellen Flug?
Nicht pauschal — es hängt von Drohnenklasse, Abstand zu Personen und Einsatzort ab. Qualifikation folgt dem Einsatz, nicht der Bezahlung allein.
Wo prüfe ich Flugverbote vor dem Start?
DFS-Drohnenkarte und Geozonen in dipul — kurz vor jedem Flug erneut prüfen.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst

EU-Drohnenverordnung 2026: EASA & LBA | A2STS