A2-Prüfung

Multirotor und Fixed-Wing: gleiche Lizenz, andere Mission

Multirotor und Fixed-Wing UAS sind unterschiedliche Plattformen mit unterschiedlichen Stärken. EASA-Regeln gelten für beide — MTOM, C-Klasse und Operationstyp zählen, nicht die Form. In LBA- und PStF-Prüfungen tauchen Plattformunterschiede dennoch in Szenarien auf.

A2STS editorial12 min read

Contents

1. Plattformvergleich

Multirotor: Senkrechtstart, stabiler Schwebeflug, kleinere Areale — ideal Immobilien, Inspektionen in urbaner Nähe.

Fixed-Wing: längere Flugzeit, größere Flächen, braucht Start-/Landefläche — Mapping, Landwirtschaft großer Felder.

2. Regulatorische Unterschiede

Fixed-Wing in Mapping/Landwirtschaft führt öfter zu BVLOS — häufiger Specific-Genehmigung beim LBA. Multirotor bleibt öfter in VLOS-Grenzen der offenen Kategorie.

Beide: Geozonen (dipul/DFS), 120 m in offener Kategorie, Betreiberregistrierung ab 250 g MTOM.

  • Gleiche A1/A3-, A2-, STS-Anforderungen
  • C0–C6 bestimmt Betriebsgrenzen
  • BVLOS-Planung oft entscheidender als Plattformform

3. Qualifikation identisch

A1/A3, A2 oder STS hängen nicht von Multirotor vs. Fixed-Wing ab — CE-Klasse und Missionsprofil entscheiden.

Eine Betreiber-e-ID (dipul/LBA) gilt für die gesamte Flotte.

4. Plattform nach Mission wählen

Immobilien/Events: Multirotor. Große Orthomosaiken: Fixed-Wing. Beides braucht passendes Zeugnis und Geozonenplanung.

Prüfungsvorbereitung auf A2STS: Plattformtyp egal — Kategorie-, Sicherheits- und Operationsfragen gelten für alle UAS.

Frequently asked questions

Braucht Fixed-Wing andere Lizenz?
Nein — gleicher LBA-/EASA-Rahmen. Unterschiede bei Einsatzplanung und BVLOS-Genehmigungen.
Was für Anfänger?
Multirotor einfacher zu steuern und zu hoveren — meist empfohlen. Fixed-Wing braucht mehr Übung und Platz.
Beeinflusst Fixed-Wing die Prüfung?
Fragen betreffen Kategorien und Szenarien — nicht Steuerknüppel-Details einer Plattform.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst