SAR-Drohnen: Meist Specific, nicht offene Kategorie
Search-and-Rescue-Drohnen kommen in Wald, Küste und Katastrophengebieten zum Einsatz. SAR läuft oft außerhalb Standardbedingungen: BVLOS, Nacht, Flug über Personen, Koordination mit Behörden — deshalb meist Specific-Kategorie, auch mit A2- oder STS-Zeugnis.
Contents
1. Warum SAR selten „offen“ ist
SAR-Operationen weichen von Alltagsflügen ab: erweiterte Reichweite, schlechte Sicht, Einsatz über Einsatzkräften oder Zivilisten.
A2 oder STS allein autorisiert komplexe SAR-Missionen nicht — Specific-Genehmigung oder institutionelle Freigabe nötig.
2. Koordination und Haftung
SAR erfordert Abstimmung mit Feuerwehr, Polizei oder Einsatzleitung. „Helfend“ ohne Koordination kann offizielle Operation stören und Haftung auslösen.
Nacht, BVLOS und Flug über Versammlungen brauchen Specific-Betriebsgenehmigung oder Sonderverfahren in Notlagen.
- Nie eigenmächtig in laufenden Einsatz fliegen
- LBA Specific für regelmäßige SAR planen
- NOTAM und dipul/DFS trotzdem prüfen
3. Qualifikation
Mindestens A2, oft STS oder Specific-Genehmigung. A1/A3 reicht für komplexe SAR nicht. Betreiberregistrierung und Versicherung Pflicht — auch ehrenamtlich.
Freiwillige SAR: gültige Registrierung und abgestimmtes Protokoll mit Leitstelle.
4. Nächste Schritte
Lokale Behörden kontaktieren, Protokolle kennenlernen. Bei regelmäßigem SAR: Specific-Antrag beim LBA.
A2- und STS-Theorie auf A2STS — SAR verlangt hohe Kompetenz unter Druck.
Frequently asked questions
- Darf ich SAR ohne Specific fliegen?
- In Notlagen können Sonderverfahren gelten — im Regelfall Specific oder institutionelle Koordination erforderlich.
- Hilft Thermal bei SAR?
- Ja nachts und in Vegetation — aber mit passenden Genehmigungen und Einsatzleitung.
- Reicht A2 für Feuerwehr-Unterstützung?
- A2 deckt offene Kategorie ab — viele Feuerwehr-Szenarien brauchen Specific oder STS plus Absprache.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst