A2-Prüfung

A3: Theorie plus selbst erklärte Praxis

A3 erlaubt schwerere Drohnen (C4 bis 25 kg MTOM oder Legacy-Geräte) — aber nur fernab besiedelter Gebiete. Anders als A2 braucht A3 keine separate Prüfstellen-Prüfung für Praxis; stattdessen eine Selbsterklärung nach echter Flugerfahrung.

A2STS editorial12 min read

Contents

1. Was A3 erlaubt

A3 gilt für C4-Luftfahrzeuge (bis 25 kg MTOM) oder Legacy-Drohnen außerhalb besiedelter Zonen — mindestens 150 m Entfernung zu Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten. Der A1/A3-Kompetenznachweis über lba-openuav.de ist Pflicht; A3 erfordert zusätzlich die Erklärung praktischer Fähigkeiten.

Im Gegensatz zu A2 (Prüfung bei PStF) erwirbt man A3-Praxis selbstständig — ohne Besuch einer Ausbildungsorganisation. Der Fernpilot bestätigt ausreichende praktische Kompetenz.

2. Vorbereitung: Theorie und Praxis

Die A3-Theorie ist Teil des gemeinsamen A1/A3-Tests: Wetter, Luftraum, menschliche Faktoren, technische Anforderungen. Nutzen Sie A2STS, um A3-spezifische Szenarien gezielt zu üben.

Die Praxiserklärung setzt echte Flugerfahrung mit C4- oder Legacy-Geräten voraus. Empfehlung: regelmäßig fliegen, Flugprotokoll führen, erst dann erklären.

  • 40 Fragen · 40 Minuten · 75 % beim A1/A3-Test
  • Praxis: Selbsterklärung, kein PStF-Termin
  • 150-m-Abstand zu besiedelten Gebieten einhalten

3. Typische Fehler

Viele halten A3 fälschlich für „höher“ als A2 und erwarten extra Theorie — tatsächlich teilen sich A1 und A3 denselben Test. Der Unterschied liegt in Unterkategorie, Geräteklasse und Praxiserklärung.

Unterschätzt wird der 150-m-Abstand zu Menschenansammlungen und Wohngebieten. In Vorstadt und Stadtgrenze schränkt das erlaubte Fluggebiet stark ein.

4. Mit A2STS üben

A2STS-A1/A3-Simulationen enthalten A3-Fragen. Filtern Sie nach Themen und analysieren Sie Fehler nach Kategorien — nicht nur die Gesamtpunktzahl.

A3-Piloten fliegen oft große Legacy- oder C4-Geräte; praktische Routine ist hier wichtiger als in A1. Die Prüfung testet das über theoretische Szenarien.

Frequently asked questions

Braucht die A3-Praxiserklärung einen Fluglehrer?
Nein — sie ist eine Selbsterklärung. Empfohlen wird jedoch Begleitung durch erfahrenen Piloten vor der ersten Erklärung.
Ist A2 oder A3 „schwerer“?
A2 verlangt eine separate PStF-Theorieprüfung und erlaubt nähere Nähe zu unbeteiligten Personen. A3 setzt Selbsterklärung voraus, erlaubt aber nur Flug fernab besiedelter Zonen.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst