A2-Prüfung

Drohnen in Parks — nicht automatisch erlaubt

Parks wirken wie ideale Flächen — offen, zentral. In deutschen Städten treffen Sie oft auf Geozonen, Naturschutz, Flughafennähe und kommunale Sonderregeln. Vor dem Start: DFS-Drohnenkarte und dipul prüfen.

A2STS editorial11 min read

Contents

1. Warum Parks tricky sind

Städtische Grünanlagen liegen häufig in kontrolliertem Luftraum, Naturschutzgebieten oder dicht besiedelten Zonen — München Englischer Garten, Berlin Tiergarten, Frankfurt Palmengarten: jeweils eigene Layer.

„Grün auf der Karte“ heißt nicht frei fliegen. Kurz vor jedem Flug erneut prüfen — Einschränkungen ändern sich.

2. EASA plus kommunale Regeln

Kommunen können Parks per Satzung zusätzlich einschränken — unabhängig von EASA. Geozonen-Check allein reicht nicht; Parksamt oder Stadtwebsite mitprüfen.

Nationalparks und Naturschutzgebiete haben oft verschärfte Regeln — Lärm, Tierwelt, Ruhezonen.

  • DFS-Drohnenkarte + dipul vor Start
  • Kommunale Parkverordnungen lesen
  • Naturschutz beachten

3. Zeugnis und Datenschutz

Gleiche Qualifikation wie anderswo: A1/A3 minimum, A2 wenn näher an Personen. Kommunales Verbot gilt unabhängig vom Zeugnis.

Personen im Bild: DSGVO — ohne Einwilligung können Video/Foto problematisch sein, besonders gewerblich.

4. Checkliste vor dem Parkflug

1) Geozonen, 2) kommunale Regeln, 3) bei Gewerbe Parkverwaltung informieren, 4) Versicherung und Betreiber-e-ID mitführen.

Mehr zum EU-Luftraum in unserem Luftraum-Leitfaden.

Frequently asked questions

Darf ich im Englischen Garten München fliegen?
Oft Naturschutz- und Stadtregeln plus Flughafennähe. DFS-Karte und Münchner Vorschriften vorab prüfen — meist eingeschränkt oder verboten.
Gewerbliches Park-Shooting — extra Genehmigung?
Ja — Registrierung, Versicherung, ggf. A2. Zusätzlich kommunale Film-/Nutzungsgenehmigung klären.

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A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst