Drohnen in Parks — nicht automatisch erlaubt
Parks wirken wie ideale Flächen — offen, zentral. In deutschen Städten treffen Sie oft auf Geozonen, Naturschutz, Flughafennähe und kommunale Sonderregeln. Vor dem Start: DFS-Drohnenkarte und dipul prüfen.
Contents
1. Warum Parks tricky sind
Städtische Grünanlagen liegen häufig in kontrolliertem Luftraum, Naturschutzgebieten oder dicht besiedelten Zonen — München Englischer Garten, Berlin Tiergarten, Frankfurt Palmengarten: jeweils eigene Layer.
„Grün auf der Karte“ heißt nicht frei fliegen. Kurz vor jedem Flug erneut prüfen — Einschränkungen ändern sich.
2. EASA plus kommunale Regeln
Kommunen können Parks per Satzung zusätzlich einschränken — unabhängig von EASA. Geozonen-Check allein reicht nicht; Parksamt oder Stadtwebsite mitprüfen.
Nationalparks und Naturschutzgebiete haben oft verschärfte Regeln — Lärm, Tierwelt, Ruhezonen.
- DFS-Drohnenkarte + dipul vor Start
- Kommunale Parkverordnungen lesen
- Naturschutz beachten
3. Zeugnis und Datenschutz
Gleiche Qualifikation wie anderswo: A1/A3 minimum, A2 wenn näher an Personen. Kommunales Verbot gilt unabhängig vom Zeugnis.
Personen im Bild: DSGVO — ohne Einwilligung können Video/Foto problematisch sein, besonders gewerblich.
4. Checkliste vor dem Parkflug
1) Geozonen, 2) kommunale Regeln, 3) bei Gewerbe Parkverwaltung informieren, 4) Versicherung und Betreiber-e-ID mitführen.
Mehr zum EU-Luftraum in unserem Luftraum-Leitfaden.
Frequently asked questions
- Darf ich im Englischen Garten München fliegen?
- Oft Naturschutz- und Stadtregeln plus Flughafennähe. DFS-Karte und Münchner Vorschriften vorab prüfen — meist eingeschränkt oder verboten.
- Gewerbliches Park-Shooting — extra Genehmigung?
- Ja — Registrierung, Versicherung, ggf. A2. Zusätzlich kommunale Film-/Nutzungsgenehmigung klären.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst