Inspektionsdrohnen und Zeugnispflicht
Gewerbliche Inspektionen sind fast immer kommerziell — auch am eigenen Objekt. A2 deckt viele Open-Category-Einsätze ab; BVLOS, Nacht oder Flug über Personen brauchen STS oder spezifische Genehmigung.
Contents
1. Typische Inspektionseinsätze
Drohnen ersetzen Menschen an gefährlichen Stellen: Dächer, Brücken, Windräder, Leitungen. Schneller und oft günstiger als Gerüst — aber nur mit passender Qualifikation.
Open Category (A2) reicht, wenn Abstände, CE-Klasse und Geozonen eingehalten werden. Komplexere Profile → spezifische Kategorie oder STS.
2. Welches Zeugnis
A2 mit C2: mindestens 30 m zu unbeteiligten Personen (5 m LSM) — für die meisten Industrieinspektionen ausreichend.
Flug über Personen, BVLOS oder nachts: STS-01/02 oder individuelle Betriebsgenehmigung beim LBA beantragen.
3. Versicherung
Industriekunden verlangen oft höhere Deckung als das EASA-Minimum — 2–5 Mio. € empfohlen. Police muss Inspektionstätigkeit ausweisen, kein reines Hobby.
Vergleichen Sie UAV-Haftpflicht mit explizitem Gewerbe- und Inspektionsumfang.
4. Skalierung Richtung STS
Wachsendes Inspektionsgeschäft führt oft zu STS. Start mit A2, Erfahrung sammeln, dann STS-Schulung — A2STS bereitet Theorie für beide Stufen vor.
Frequently asked questions
- Reicht A1/A3 für Dachinspektion?
- Operativ manchmal in A3 weit weg von Menschen — gewerblich trotzdem Registrierung und Versicherung. A2 gibt mehr Flexibilität nahe Gebäuden.
- Sondergenehmigung an Energieanlagen?
- Oft ja — Sicherheitszonen und Betreiberkoordination vor Mission planen.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst