Drohnenprojekt in der Schule: Regeln von Anfang an
Schulische Drohnenprojekte verbinden Physik, Koordinaten, Programmierung und Datenanalyse — unter EASA-Regeln von Tag eins mit Sicherheitskultur, nicht nur „Spaßfliegen“. Typischer Ablauf: Simulator, A1/A3-Theorie, begrenzter Außenflug unter qualifiziertem Betreuer.
Contents
1. Lernziele und Ablauf
STEM-Labor: Auftrieb, Drehmoment, GPS, Auswertung. Ergebnis: Bericht, Karte oder Umweltmonitoring.
Semester 1–2 Theorie/Simulator; Semester 3 Demoflüge mit C0/C1 in freier Fläche — mit Protokollen dokumentiert.
2. Regulatorischer Rahmen
Luftfahrzeuge ≥250 g: Betreiberregistrierung LBA/dipul und A1/A3-Kompetenz. Schule braucht qualifizierten Betreuer als Operator — Schüler ohne Zeugnis nur unter Aufsicht.
Viele Schulen in Geozonen oder Flughafennähe — dipul/DFS vor jeder Session. Risikobewertung und Einwilligung Erziehungsberechtigter für Minderjährige.
- Kein Altersminimum A1/A3 bei EASA — elterliche Einwilligung national prüfen
- C0/<250 g reduziert Aufwand am Anfang
- Haftpflicht und LiPo-Sicherheit im Budget
3. Fächerübergreifend
Geografie (Karten), Biologie (Beobachtung), Informatik (SDK) — stärkt Wettbewerbs- und Studienbewerbungen.
A2STS B2B: Fortschritt mehrerer Schüler zum A1/A3-Test tracken.
4. Budget und Genehmigungen
C0-Klasse, Ersatzteile, LiPo-Safe, Versicherung. Schulgelände-Geozonen vor Hardware-Kauf mit LBA/dipul klären.
Kontakt für Gruppenzugang: /contact.
Frequently asked questions
- Können Schüler A1/A3 ablegen?
- Ja — EASA setzt kein Mindestalter für A1/A3. In Deutschland ggf. Einwilligung der Eltern; LBA-Hinweise beachten.
- Welches Luftfahrzeug für Schulen?
- C0 oder leichtes C1 am Anfang — später registrierbares Modell mit voller A1/A3-Compliance.
- Darf die Schule Operator sein?
- Ja — Institution als Betreiber registrieren, verantwortliche Person mit Qualifikation benennen.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst