Wartungslogbuch: Nachweis der Betriebsbereitschaft
Ein Wartungslog dokumentiert, dass das Luftfahrzeug betriebsbereit bleibt. EASA verlangt für C-Klassen die Einhaltung der Hersteller-Wartung — das Logbuch belegt Compliance. Für Gewerbekunden und Versicherer signalisiert es Professionalität; nach Vorfällen fehlende Historie erschwert Claims.
Contents
1. Warum dokumentieren
Nachweis der airworthiness in der offenen Kategorie — besonders bei C1–C6.
Bei Audits oder Kunden-RFQ schnelle Antwort auf Compliance-Fragen.
2. Inhalt pro Luftfahrzeug
Seriennummer, C-Klasse, Kaufdatum, Modifikationen. Nach Flug/Tag: Stunden, Akkuzyklen, Sichtprüfung Propeller/Rahmen/Gimbal.
Planwartung: Propellerwechsel nach Stunden, Firmware, Kalibrierung, Reparaturen mit Datum und Verantwortlichem.
- Firmware-Version festhalten
- FTS-Status bei C5/C6
- Verknüpfung mit Flugbuch
3. Akku-Dokumentation
Separate Liste LiPo: Ladezyklen, Kapazitätstests, Unfälle (Crash, Puffing). Defekte Akkus als ausgemustert markieren — Prüfungs- und Sicherheitsthema.
Langzeitlagerung: Spannung und Temperatur notieren.
4. Tools und Backups
Tabelle für kleine Flotten; größere Betreiber integrieren Log mit Zeugnis-Ablauf und Flugplanung.
Backups und PDF-Export für Versicherung und LBA-Anfragen.
Frequently asked questions
- Pflicht für Hobby?
- Formal nicht immer — Hersteller verlangen Wartungsnachweis für C-Klasse. Gute Praxis ab 250 g.
- Propeller-Intervall?
- Herstellerangabe oder nach sichtbarem Schaden — Stunden und Grund im Log.
- LBA verlangt Log?
- Nicht immer eingereicht — bei Vorfällen und Gewerbe-Audits erwartet.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst