Remote ID in der EU
Remote ID sendet Betreiberkennung und Flugdaten während des Einsatzes — vergleichbar einem Transponder für kleine UAS. Es erteilt keine Flugerlaubnis; Geozonen-Check bleibt Pflicht.
Contents
1. Funktion und Zweck
Broadcast per Bluetooth/Wi-Fi: Registrierungsnummer, Position, Höhe, Kurs — teils auch Pilotenstandort.
Zweck: Identifikation durch Behörden und Luftraumbeobachter in Echtzeit — kein zentrales „Dauertracking“ aller Hobbyflüge.
2. C-Klassen und Pflicht
C0 (<250 g, ohne Kamera): meist keine Remote-ID-Pflicht. C1+ nach Stichtag: integriertes Broadcast Remote ID.
Legacy-Geräte ohne C-Klasse: Übergangsfristen möglich — Herstellerdokumentation und LBA-Hinweise prüfen. Add-on-Module für ältere Modelle verfügbar.
3. Pflichten des Betreibers
Vor jedem Flug: Remote ID funktionsfähig. Ausfall → Landung, außer in Notfällen.
Remote ID ersetzt nicht dipul/DFS-Geozonenprüfung.
4. Remote ID in der Prüfung
Fragen zu Registrierung und Betreiberpflichten: Was wird gesendet, wann Pflicht, Unterschied Identifikation vs. Luftraumfreigabe.
Häufige Falle: Remote ID = Erlaubnis zum Flug in Sperrzone — falsch.
Frequently asked questions
- Sieht das LBA jeden Flug?
- Signal ist lokal empfangbar — kein flächendeckendes AMS, aber Identifikation vor Ort möglich.
- Alte Drohne ohne Remote ID legal?
- Wenn Übergangsregel greift — sonst Nachrüstung oder neues C-klassifiziertes Gerät.
Authority & sources
A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst