A2-Prüfung

Remote ID in der EU

Remote ID sendet Betreiberkennung und Flugdaten während des Einsatzes — vergleichbar einem Transponder für kleine UAS. Es erteilt keine Flugerlaubnis; Geozonen-Check bleibt Pflicht.

A2STS editorial12 min read

Contents

1. Funktion und Zweck

Broadcast per Bluetooth/Wi-Fi: Registrierungsnummer, Position, Höhe, Kurs — teils auch Pilotenstandort.

Zweck: Identifikation durch Behörden und Luftraumbeobachter in Echtzeit — kein zentrales „Dauertracking“ aller Hobbyflüge.

2. C-Klassen und Pflicht

C0 (<250 g, ohne Kamera): meist keine Remote-ID-Pflicht. C1+ nach Stichtag: integriertes Broadcast Remote ID.

Legacy-Geräte ohne C-Klasse: Übergangsfristen möglich — Herstellerdokumentation und LBA-Hinweise prüfen. Add-on-Module für ältere Modelle verfügbar.

3. Pflichten des Betreibers

Vor jedem Flug: Remote ID funktionsfähig. Ausfall → Landung, außer in Notfällen.

Remote ID ersetzt nicht dipul/DFS-Geozonenprüfung.

4. Remote ID in der Prüfung

Fragen zu Registrierung und Betreiberpflichten: Was wird gesendet, wann Pflicht, Unterschied Identifikation vs. Luftraumfreigabe.

Häufige Falle: Remote ID = Erlaubnis zum Flug in Sperrzone — falsch.

Frequently asked questions

Sieht das LBA jeden Flug?
Signal ist lokal empfangbar — kein flächendeckendes AMS, aber Identifikation vor Ort möglich.
Alte Drohne ohne Remote ID legal?
Wenn Übergangsregel greift — sonst Nachrüstung oder neues C-klassifiziertes Gerät.

Authority & sources

A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst