Law & zones

Bußgelder und Sanktionen für Drohnenpiloten

Fliegen ohne erforderlichen Kompetenznachweis oder Betreiberregistrierung ist in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit. Höhen und Durchsetzung regeln Bundes- und Landesrecht — das LBA ist für Qualifikation zuständig, Kontrollen erfolgen auch vor Ort.

A2STS editorial10 min read

Contents

1. Kurzantwort

Mindestens A1/A3-Kompetenz und Betreiber-/UAS-Registrierung, wo die Regeln greifen. Durchsetzung liegt bei nationalen Behörden — in Deutschland u. a. LBA, Polizei und Luftfahrtbehörden der Länder.

2. Häufige Verstöße

Bußgeldrahmen setzt der Gesetzgeber national fest — in Deutschland können Verstöße im vierstelligen Bereich liegen.

  • Flug ohne gültigen Fernpiloten-Kompetenznachweis
  • Nicht registrierter Betreiber oder nicht registriertes UAS
  • Verstoß gegen Geozonen oder Flugverbotsgebiete
  • Überschreitung von 120 m in der offenen Kategorie ohne Genehmigung

3. Unterschiede innerhalb der EU

Deutschland, Frankreich, Italien und andere Staaten veröffentlichen Sanktionstabellen für Luftverkehrsverstöße. Wiederholungstaten und grobe Fahrlässigkeit können höhere Beträge und Beschlagnahme nach sich ziehen.

Vor jedem Flug DFS-Drohnenkarte und dipul prüfen — Unkenntnis über eine Zone ist kein Verteidigungsargument.

4. Sanktionen vermeiden

A1/A3 über lba-openuav.de, Betreiber über dipul registrieren, Geozonen vor Start prüfen. A2STS hilft, die Theorieprüfungen beim LBA oder bei der PStF beim ersten Mal zu bestehen.

  • Kompetenznachweis → Registrierung → Geozonen-Check → fliegen

Frequently asked questions

Kann ich mit einer Sub-250-g-Drohne ein Bußgeld bekommen?
Mit Kamera gilt in der Regel Registrierungspflicht. Für legalen Flug in der offenen Kategorie brauchen Sie unabhängig vom Gewicht A1/A3.
Wer setzt Drohnenregeln in Deutschland durch?
LBA für Qualifikation und Registrierung; Polizei und Luftfahrtbehörden vor Ort bei Verstößen im Flugbetrieb.

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A2STS Redaktion · Reviewed by: EASA UAS-Lehrplan angepasst